IGNIS - Entstehungsgeschichte
Die Anfänge der Gruppe IGNIS reichen einige Jahre zurück, als Johannes (alias Dr.Bone) das erste Mal bei seinem Nachbarn die Kunst des Diabolo Spielens sah und beschloss: "Das will ich auch lernen!". Er war sofort davon begeistert und steckte seinen Cousin Christoph (Master of Disaster) mit seinem Interesse an. Die beiden taten sich zusammen und begannen sehr effektiv miteinander zu üben. Besonders bei gemeinsamen Urlauben in Frankreich lebte diese Begeisterung auf. Von früh bis spät war damals nur eines angesagt: Diabolo! Nach einiger Zeit stieß Alex (Alex the Magic) zu uns, und wir waren zu dritt. Erste "Auftritte" fanden in der Stadt Salzburg statt. Als Straßenjongleure verdienten wir uns ab und zu nebenbei ein kleines Taschengeld. Unser erstes selbst verdientes Geld erfüllte uns natürlich mit Stolz, trotzdem stand von je her der Spaß im Vordergrund. Die gute Freundschaft zwischen uns dreien, speziell zwischen den beiden Cousins, hat sich dabei überaus positiv ausgewirkt, und es entstand ein lieb gewordener Brauch vor dem Heimgehen: neben einer "kühlen Halben" im Müllner Bräu gemütlich das verdiente Geld zu zählen und aufzuteilen.
Weiter ging es damit, dass wir im Volksgarten (jeden Montag und Mittwoch treffen sich dort verschiedene Salzburger Jongleure) den Longstick kennen lernten und beschlossen, möglichst viele weitere Arten des Jonglierens zu erlernen. Wir begannen mit Bällen, Keulen, Long− und Devilstick. Eine Zeit lang waren wir öfters im Volksgarten und übten fleißig. Eines Tages aber hatten wir ein Schlüsselerlebnis: Erstmals sahen wir den Longstick in Feuerausführung, standen gebannt da und sagten schließlich wie aus einem Munde: "Das versuchen wir auch!" Unsere Begeisterung kannte keine Grenzen, bald beherrschten wir auch den Feuer−Devilstick, und es entstand unser erstes Video "Banagschér". Der etwas eigenartig klingende Name ist leicht zu erklären, er setzt sich aus Bone und Disaster zusammen. An dieser Stelle einen besonderen Dank an Andi, Geri, Christoph A. und alle anderen, die uns bei dieser Aufnahme unterstützt haben!
Danach kam für Dr. Bone und Alex the Magic der erste Feuer−Auftritt beim Stadtfest Mattighofen 2003. Das Lampenfieber war groß, aber alles lief wie geschmiert. Der erste Gig zu dritt ergab sich beim Gartenfest Borromäum in Salzburg. Damals spielten wir noch unter dem Namen MONSUN. Es wurde viel geübt, und es war immer ein großer Spaß. Auch Alex Freundin Elvira (Elli) ließ sich mitreissen und ergänzte MONSUN bald mit ihren Pois. Sie brachte so manche weiblichen Elemente ein, und wir begriffen sehr bald, dass unsere Gruppe davon auf besondere Art profitierte. In dieser Formation spielten wir relativ lange zusammen.
Dann kam eine Zeit, in der wir uns aus schulischen, beruflichen und privaten Gründen immer mehr aus den Augen verloren. Wir spielten zwar noch ein paar Gigs, aber immer seltener. Es wurde entsprechend wenig trainiert, Alex und Elli heirateten, begannen mit dem Hausbau und freuen sich inzwischen auf ihr erstes Baby.
Nun sahen Master und Bone ihre Chance. Das erste war der Name: Der Name Monsun hatte uns eigentlich noch nie so richtig gefallen, und so kamen wir nach langen überlegungen auf den Namen IGNIS, der übrigens Latein ist und Feuer bedeutet. Wir kümmerten uns um eine Halle, in der wir wöchentlich trainieren können, und baten einen Freund, uns eine Homepage zu gestalten (Danke, Flo!!). Dies ist der Status quo − wie es nun weiter geht, steht in den Sternen ...